Intro Magazin
Sehr stimulierend die Idee zu „Originaltonaufnahmen“, einer Serie von CD-Veröffentlichungen...
Der Tagesspiegel, Henrik Feindt
Was wird da gewonnen, bildnerisch und biographisch, aus der Praxis und für die Bildtheorie? Lapidare Antwort: der Ton! Weniger zählt hier der Inhalt der Aussage, ob Anekdote oder Bericht, ob Palavern oder Dozieren. Sondern beredt ist der Tonfall, in dem sich die Künstler äußern.... Es sind die Stimmen und die Intonationen, die das künstlerische Selbstverständnis zu Gehör bringen.
Artinvestor
Hingehört. Eine völlig neue Perspektive auf das Leben und Schaffen von Künstlern eröffnet die Hörbuchreihe Audio Arts Archives. Originaltonaufnahmen noch lebender und bereits verstorbener Kunstgrößen des 20. Jahrhunderts lassen den Hörer tief in deren Gedankenwelt eintauchen. Zurzeit zu hören sind Jake und Dinos Chapman, Martin Kippenberger, Otto Dix sowie Liam Gillick. Ganz frisch auf CD gebrannt, gesellt sich nun auch Jonathan Meese hinzu: mit „Jonathan Meese, Lolita de Sade“.
Artinvestor
Eine völlig neue Perspektive auf das Leben und Schaffen von Künstlern … Originalaufnahmen noch lebender und bereits verstorbener Kunstgrößen des 20. Jahrhunderts lassen den Hörer tief in deren Gedankenwelt eintauchen.
ORF Leporello
Eine Stiftung der Stimmen – das Archiv des Ausgesprochenen: Das Audio Arts Archive erprobt eine neue Publikationsform für das gesprochene Wort! Grundmotiv der Sammlung ist eine Besessenheit von Persönlichkeiten und ihren Stimmen...
Jürgen Balitzki, rbb Kulturradio
Ein Bekenntnis zur authentischen Aussage ist ein lobenswerter Ansatz für verlegerische Aktivitäten im Hörbuchsegment. Der Hörer wird hier als Souverän betrachtet und von gefälligen Umdeutungen, Fehlinterpretationen oder gar bewusst herbeigeführten Entstellungen verschont. Die Suche nach originalen künstlerischen Selbstzeugnissen ist eine gute Sache...
art - das Kunstmagazin
Originalaufnahmen von Künstlern werden nun in der Edition „Audio Arts Archives“ für Sammler wie Fans wieder zugänglich gemacht: Dann sitzen Sie mit Martin Kippenberger am Kneipentisch, erfahren von Otto Dix, wie die Gestapo in seinem Atelier gewütet hat, oder lassen sich von Liam Gillick, der im Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig ausstellen wird, seine Gedanken zur zeitgenössischen Kunst erklären...
Süddeutsche Zeitung
So manchem Skeptiker mag die CD-Reihe „Originaltonaufnahmen“ vom Audioverlag „Brigade Commerz“ helfen, seine Schwellenangst den notwendig stummen Museumsobjekten gegenüber zu überwinden. Künstler, wie der theoriesatte Brite Liam Gillick, der pointensicher nuschelnde Maler Martin Kippenberger und vor allem der alterszornige Otto Dix, klingen auf Band mitunter verletzlich, zweifelnd, ironisch, aber auch ihres Auftrags und ihrer Verantwortung nicht nur für ihr Atelier-Tun, sondern fürs große Ganze, für Moral, Politik, das Heil des Menschen völlig sicher... Es ist ein neues Sehen, dass sich einstellt, wenn man diesen Künstlern zugehört hat.