Der Tagesspiegel, Henrik Feindt
Stoßweise kommen einem die Sätze von Otto Dix entgegen. Als wäre jeder von ihnen ein akustisches Zeichen, das davon kündet, wie sehr den Fronten der Avantgarde der „Kampf um die Existenz“ abgerungen wurde.
Chemnitzer Zeitung
Seltene Tonaufnahmen des berühmten Expressionisten.
SWR2
Otto Dix spricht bei diesen Aufnahmen ganz offen, manchmal etwas altmeisterlich, aber auch sehr humorvoll über seine Arbeiten
MDR Figaro
Das tatsächlich Authentische ist, wenn man diesem alten Mann zuhört: Man sieht ihn vor sich – einen knorrigen, knorzigen Arbeiter in seinem Atelier, der überhaupt gar keinen Künstlerspleen oder keine Intellektualität ausstrahlt... es ist ein wirklichkeitsbesessener Augenmensch und ein großer Realist, wie wir den Maler Otto Dix kennen... Das ist eine Stimme, der man sich nicht entziehen kann!
Geraer Zeitung
Auf der CD sagt Dix viel – viel über seine Lebensgeschichte, die als Malschüler mit einem Stipendium des reußischen Fürsten einen wesentlichen Anfang nahm.Viel darüber, was er über die Verhältnisse und über die Kunst, auch über seine, denkt. Und: überraschend viel bislang Unbekanntes...“
Deutschlandfunk
So also klingt die Stimme von Otto Dix! Seine Zeichnungen und Bilder hielten nicht nur den Wahnsinn des Ersten Weltkriegs fest, auch das was folgte, umriss er mit klarem Strich: die Krüppel auf den Straßen, das ausschweifende Leben in den Metropolen der Weimarer Republik... Jetzt liegt das komplette Audio-Material einer zentralen Maler Persönlichkeit auf CD vor!
SWR, Knut Cordsen
Wunderbare Tonaufzeichnungen des Malers Otto Dix, in denen der seine Kunst reflektiert, sowie sein Verhältnis zum Krieg und zum Humor – die Stimme erschließt hier noch einmal eine neue Dimension des Werkverständnis!
Kunst Magazin
Wenn Otto Dix leicht sächselnd mit hoher Stimme von den Schrecken des Ersten Weltkrieges berichtet, gewinnt sein Hauptwerk, die Radierungsfolge „Der Krieg“ von 1924, eine völlig neue Qualität. Auf dieser Audio-CD, die alles verfügbare Tonmaterial des Künstlers vereint, gibt es einen neuen Dix zu entdecken – Dix pur, einen der ganz großen Maler und Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts.
Holger Liebs, Süddeutsche Zeitung
Atemlos hört man dem Kriegsteilnehmer zu, wie er im Schützengraben jegliche Angst verliert – „die Läuse, der Dreck, der Hunger, die Hosenscheißerei machen aus ihm einen „Wirklichkeitsmenschen“. In der Obsession für das Christliche ist er übrigens Kippenberger ähnlich. So sieht er Jesus Leben als „tragisch, kümmerlich“ und gemeindet es in seine Kunstauffassung ein, das „Armselige, „Abgetakelte“ schonungslos genau zu schildern. Lebendiger war Dix nie!